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Oldie-Lehrgang mit sehr positiver Resonanz

» 06.04.2014


Die Teilnehmer des Lehrgangs mit Heidi Hartmann

Der Begriff „Oldie“ ist eigentlich irreführend, befanden sowohl Teilnehmer als auch Lehrgangsleiterin Heidi Hartmann. Denn zum „alten Eisen“ gehören die Frauen und Männer zwischen 34 und 60 Jahren noch längst nicht. Das bewiesen sie in dem vierstündigen Lehrgang in Großsander.
Hochmotiviert ging es nach einem kurzen Gespräch über die Schwerpunkte des Lehrgangs ins Dojang, um nach einem angemessenen Aufwärmen die Grundschultechniken der nächsten Prüfung anzugehen. Obwohl die Teilnehmer aus den unterschiedlichen Abteilungen aus Oldenburg, Hude, Rastede, Lemwerder und Großsander kamen, Graduierungen vom 10. bis 1. Kup innehaben, und sich noch nicht alle kannten, fand man sich in der freien Erarbeitungszeit sofort in den entsprechenden Gruppen zusammen, um sich gemeinsam bei den neu zu erlernenden Techniken zu unterstützen.
Dr. Heidi Hartmann, 2. DAN, die nach einem Konzept von Großmeister Jürgen Paterok unterrichtete, demonstrierte die Techniken, korrigierte und motivierte individuell, je nach Erfordernis.
Um sich auch selber bei der Ausführung der Techniken sehen und dann entsprechend selbstständig Korrekturen vornehmen zu können, wurden die Teilnehmer im Wechsel in Kleingruppen auch auf die zweite Ebene des Großsander Dojangs geschickt, auf der ein Spiegel angebracht ist.

Das Üben der Grundschultechniken nahm den größten zeitlichen Umfang des Lehrgangs ein, aber einige wandten sich auch der Yakssok oder den Partnertechniken zu.
Insbesondere für das Einüben der Partnertechniken eignet sich der „Oldie“-Lehrgang, denn nicht immer hat man beim Vereinstraining gleichwertige Partner zur Verfügung.

Peter Sytwala hatte vor mehr als 20 Jahren mit dem Taekwon-Do bei Axel Markner, damals noch beim Schwarz-Weiß Oldenburg, angefangen und es bis zum 8. Kup gebracht. 1995 wurde Peter von Großmeister Jürgen Paterok beim Wochenendlehrgang in Westerstede zum 8. Kup geprüft. Mit 46 Jahren startete er vor kurzer Zeit beim VTB einen Neuanfang gemeinsam mit seinem 9-jährigen Sohn Len. Dass das in der Vergangenheit Erlernte nicht gänzlich verschwindet, bewies Peter, indem er die neuen Techniken für den 7. Kup schnell umsetzen konnte und am Ende des Lehrgangs u. a. noch Sprungtechniken zeigte. Der 38-jährige Pierre Kühnau ist erst seit rund zwei Monaten überhaupt beim Taekwon-Do Training in Rastede. Es macht ihm so viel Spaß, dass er sich gleich zum Lehrgang mit Trainingspartner Ralf Bölter anmeldete. Ältester Budoka und fleißiger Teilnehmer zahlreicher Lehrgänge ist der Oldenburger Joachim Frühauf. Er bereitet sich mittlerweile auf den 6. Kup vor.

Nach dem Praxisteil setzten sich die Teilnehmer gemütlich zusammen und freuten sich auf das leckere Abendbrot mit Rührei, das Ilonka Hell – die ebenfalls vorher am Lehrgang teilgenommen hatte – zubereitet hatte. Währenddessen wurden noch theoretische Fragen und mögliche Themen für den nächsten Lehrgang besprochen. Das Feedback war ausnahmslos positiv, sodass alle gerne zum wiederkommen wollen.



weitere Infos: www.vtbev.de


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